
2005: Hilferuf aus Namkem
Unmittelbar nach der Flutwelle, die am 26. Dezember 2004 über 200.000 Menschen in den Tod riss und 1,5 Millionen Menschen obdachlos machte, bat das Dorf Namkem, ein weitgehend zerstörtes Gebiet nördlich von Khao Lak im Süden Thailands, um Hilfe. Von den etwa 4.000 Einwohnern seien – so sagt der Bürgermeister heute – etwa 800 umgekommen. Im Ortskern von Namkem wurden damals etwa fünfzig Waisenkinder registriert, in der Region waren es mehrere hundert. Viele Kinder und Erwachsene wussten nicht, wie sie überleben sollen.
Niels Stolberg sah wie viele andere auch die erschreckenden Bilder der Katastrophe im Fernsehen und entschloss sich spontan zu helfen. Kurzentschlossen reiste er Anfang Februar 2005 in das Überschwemmungsgebiet und entschied sich schon zwei Tage später, die volle Finanzierung für den Aufbau der Beluga School for Life zu übernehmen. Mit 1,5 Millionen Euro Startkapital legte er den Grundstock für das Projekt und sicherte die Betriebskosten für weitere zehn Jahre zu, um das Projekt langfristig im Land zu verankern.
2006: Feierliche Eröffnung
Am 28. Oktober 2006 wurde die Beluga School for Life feierlich eröffnet: Bis heute haben hier bereits über 120 Tsunami-Waisen und Halbwaisen sowie in Not geratene Erwachsene ein neues Zuhause gefunden. Zum Dorf auf dem Grundstück einer ehemaligen Kokosplantage gehört neben festen Wohn- und Unterrichtsgebäuden für die Kinder und Erwachsenen ein Kindergarten, eine Schule, ein Amphitheater für Veranstaltungen und Aufführungen, Schulungswerkstätten, Flächen für den Anbau von Obst und Gemüse, ein Informations- und Besucherzentrum und seit kurzem auch einen Gästebereich mit Bungalows, Restaurant und Pool.
2007: Eigener Kindergarten, Schulbetrieb und Gästebereich
Den Kindern neben Geborgenheit, einem neuen Zuhause und schulischer Bildung auch langfristig ein selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen, ist eines der wichtigsten Ziele der Beluga School for Life: Der neue Gästebereich bietet den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine berufliche Ausbildung und Perspektive. Da der Süden Thailands seit Jahrzehnten vom Tourismus lebt, lag die Idee nahe, kulturell sensitives Reisen als Einnahmequelle in das Gesamtkonzept der Beluga School for Life zu integrieren. Mit dem neuen Angebot erhalten Urlauber die Möglichkeit, fern ab vom Massentourismus thailändische Alltagskultur kennen zu lernen und zu entdecken, die vielen Touristen verborgen bleibt. Der Gästebereich ist von den Wohnanlagen räumlich getrennt, um Schulbetrieb und den normalen Alltag der Kinder nicht zu stören.
Weitere Informationen: www.beluga-schoolforlife.de
„Reisen Sie in die Beluga School for Life"
Besuchen Sie die Beluga School for Life und machen Sie sich vor Ort ein Bild über das Hilfsprojekt. Die Beluga Schools for Life Charity Travel GmbH kümmert sich als Reiseveranstalter um alle touristischen Belange des Hilfsprojektes und schafft erlebnisreiche Begegnungen abseits des Massentourismus.
Alle Einnahmen, die durch Übernachtung, Verpflegung und Aktivitäten generiert werden fließen direkt in das Projekt. Ziel ist es, die Beluga School for Life durch nachhaltigen Tourismus zu einer selbst tragenden Organisation zu machen.
Weitere Informationen: www.charity-travel-thailand.de
Mit freundlicher Unterstützung:
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