
Die Musiker des "HOME" Projekts:
Der Organisator des HOME Charity-Projektes Kai Wingenfelder wird 1959 in Hamburg geboren. 1982 beginnt er als Mitglied von Bands wie „Chinese Truncated“ seine musikalische Laufbahn. Seinen Unterhalt verdient er zu dieser Zeit als Statist beim Staatstheater und mit vielen kleineren Rollen.
Wingenfelder gründet 1986 „Fury In The Slaughterhouse“. Von nun an befindet er sich auf Erfolgskurs. Neben vier goldenen Schallplatten, einem Comet, sowie etlichen Echo-Nominierungen tourt die Band durch ganz Europa und die USA und verkauft über drei Millionen Tonträger.
Nachdem er 1990 zum ersten Mal Vater wird, veröffentlicht er sein erstes Soloalbum „Little red riding hood“. Die CD-Compilation HOME erscheint auf seinem Label Burrofeliz Records. Für das Charity-Projekt ist Wingenfelder nicht nur als Musiker und Texter, sondern vor allem als Regisseur tätig. In sehr eindringlichen Video-Bildern zeigt Wingenfelder die Entstehung von HOME, das Leben der Kinder in der School for Life und ihre Chance zum „Learning by doing“.
Die 29-jährige gebürtige Berlinerin Maya Saban mit israelischen und deutschen Wurzeln, liefert einen Teil der Vocals für das Projekt HOME. Unter anderem verzaubert sie den Zuhörer auf der Auftakt-Single „Licht“ mit ihrer Ausnahmestimme.
Saban nimmt bereits im zarten Alter von sieben Jahren Gesangs- und Tanzunterricht. Ihr außergewöhnliches stimmliches Talent und die Liebe zur Musik ermöglichen es ihr schon als Teenager erste prägende Erfahrungen im Musikgeschäft zu machen. Nach der Zusammenarbeit mit verschiedenen bekannten Produzenten-Teams (u.a. Triple M, 3P), entscheidet sie sich 2002 für die bis heute anhaltende Zusammenarbeit mit dem jungen Berliner Produzententeam „Trackworks“.
In den folgenden eineinhalb Jahren entstehen Songs, die all ihre musikalischen Facetten, ihre stimmliche Bandbreite und die verschiedenen Gefühlsebenen faszinierend zum Ausdruck bringen und in ihrem Debüt-Album „Mit jedem Ton“ verschmelzen. Die moderne und authentische Mischung aus Popmusik, Rock-Einflüssen und fantasievollen elektronischen Arrangements, gepaart mit einer Stimme voll Tiefe, Kraft, aber auch Verletzlichkeit, wirkt überzeugend und mitreißend.
1992 sorgt Astrid North mit dem Debüt Album der Cultured Pearls für einiges Aufsehen in Szenekreisen. Eine derartige Mischung aus Funk, Soul, R’n’B und Jazzpop kannte man von einem deutschen Act bis dato nicht. Mit den darauf folgenden Alben lässt das Berliner Trio um North immer wieder neue Elemente in ihren nach wie vor sanft groovenden Sound einfließen. Die Besonderheit der Songs, die von Liebe, Verlustängsten, Freundschaft und dem Leben handeln, entstand durch die enge Zusammenarbeit der drei Bandmitglieder Astrid, B.La und Tex Super.
„Pearls of Decade“, das Best-of-Album, zeigt eine Band, deren Wirken sich von Beginn an durch größte Eigenständigkeit auszeichnet und die mit ihrer wundervollen Fusion verwandter Genres viele Erfolge feiern kann.
Eine Dekade lang prägen die Cultured Pearls die bundesdeutsche Soul-Pop-Szene. Seit 2001 stolze Mutter, arbeitet die Sängerin seit etwa über einem Jahr an ihrer eigenen Platte. Auf der CD HOME präsentiert sie mit ihrer souligen, weichen Stimme Emotionen, die zeigen, dass ihr dieses Projekt und das Schicksal der Kinder in Nai Nai und Chiang Mai sehr am Herzen liegt. Musik kann heilen.
Bereits als Kind wird Thomas Hanreich, alias thom. bewusst, dass er mit seiner Stimme etwas ganz Besonderes in die Wiege bekommen hat. Seine ersten großen Erfolge feiert er zuhause in Salzgitter als Sänger in der Kirche und rührt zu Weihnachten die Großmütter zu Tränen.
Die Stimme ist ihm geblieben, allerdings ändert er 1991 seine Stilrichtung und gründet zusammen mit drei Freunden die Band „Vivid“, die sich mit Crossover-Sound mit melancholischen Melodien und elektronischen Beats einen Namen machen. Die Band errang den Echo-Nachwuchspreis und den Titel der „deutschen Rockhoffnung“.
Im Oktober vergangenen Jahres veröffentlicht der 1972 geborene Thomas Hanreich sein eigenes musikalisches Baby „Gods&Monster“. 2004 steuert thom. den Soundtrack für Wim Wenders „Land of Plenty“ bei. thom. und seine Frau Miriam Pielhau haben den Tsunami in Thailand selbst erlebt und wissen um die Not der Kinder vor Ort. Das einmalige Konzept der Beluga School for Life hat den Musiker deshalb sofort überzeugt an diesem Musikprojekt teilzunehmen.
Als der 1972 in Köln geborene Gunter Papperitz beginnt Klavier zu spielen, ist er selbst noch ein Kind. Die Liebe zu den Tasteninstrumenten hat sich über die Jahre gehalten, so dass er später im Rahmen seines Studiums der Ton- und Bildtechnik klassische Klavier und an der Folkwanghochschule Essen Jazzklavier studiert.
Bereits während seines Studiums wirkt er als Pianist und Keyboarder an zahlreichen Gospel-Projekten mit (u.a. GospelCompany, Anja Lehmann Band). Er arbeitet einige Zeit erfolgreich als Toningenieur für Eurosound Heinen Mobile Studios und den WDR.
Nachdem er jedoch den Kontaktstudiengang Popularmusik in Hamburg absolviert hat, zieht es ihn ganz zur Musik. Bekannt wird er durch sein Mitwirken in unterschiedlichsten Bands, die ein riesiges Stilrepertoire aufweisen (u.a. Tex, Soulounge, Jan Josef Liefers, Sedoussa). Über seine Arbeit als Keyboarder hinaus ist er auch als Sounddesigner, Komponist und Filmmusiker tätig und lehrt am Popinstitut der Musikhochschule Hannover. Mit dem Sänger Christian Koops gründet er seine eigene Musikfirma „Starving Artists“. Mit seinem Engagement für die Beluga School for Life will er auf seine Art und Weise -mit Musik- den Kindern helfen.
Der gebürtige Hamburger Stephan Gade studiert, nach dem er bereits in seinen Kinderschuhen erste musikalische Erfahrungen gesammelt hat, an der Hochschule für Musik in Hamburg. 1992 macht er die Leidenschaft zur Musik zu seinem Beruf und wird Mitglied der Gitarrenpopband THE LAND, mit der er drei Studioalben veröffentlicht.
Seine Vielseitigkeit als Studio- und Livemusiker stellt er u.a. für Dieter Thomas Kuhn, A-ha, Michel von Dyke und Sven Schumacher unter Beweis. Seit 1998 ist er, neben seinen eigenen Musikprojekten, erfolgreicher Produzent von Filmmusiken und Werbefilmen.
Hier hat er mit Stephan Zacharias unter anderem an den Filmmusiken zu „Frau Rettich“, „die Czerni und ich“, „Late Show“ und „Jenseits der Liebe“ gearbeitet. Das Besondere an der Beluga School for Life ist, dass es sich hier um ein konkretes Projekt handelt, das an der Basis jeder Gesellschaft ansetzt – den Kindern. Das hat für Gade den Ausschlag gegeben, Teil des Projektes HOME zu werden.
1994 steigt Henning Rümenapp als Gitarrist bei den „Guano Apes“ ein und begibt sich so auf den Erfolgskurs. Nachdem die „Guano Apes“ 1996 den Local-Hero Nachwuchspreis gewinnen, veröffentlichen sie im Jahr 1997 ihr Debüt-Album „Proud like a god“. 65 Wochen in den deutschen Charts und diverse Gold- und Platinauszeichnungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Portugal, Holland, Belgien und Italien sind die Folge.
Nach zahlreichen erfolgreichen Single-Auskopplungen und Konzert-Tourneen wird 2000 das zweite „Guano Apes“-Album veröffentlicht. Nach zwei weiteren Alben, ausverkauften Konzerten und Millionen verkaufter Platten lösen sich die „Guano Apes“ im Februar 2005 auf.
Rümenapp möchte von nun an auf Solopfaden gehen. Über seinen Erfolg mit den „Guano Apes“ hinaus ist Rümenapp auch erfolgreicher Produzent, Musiker und Dozent für Instrumentalfach. Der 1976 in Northeim bei Göttingen geborene Henning Rümenapp zögert nicht eine Sekunde, als er gefragt wird, ob er Teil des Musikprojektes HOME sein möchte.
Mit 14 Jahren kommt Stephan "Stoppel" Eggert zur Musik. Er studiert an der Hamburger Musikhochschule Schlagzeug und hat unzählige Live- und Studioauftritte, u.a. für James Last, Ricky Martin, Udo Lindenberg, Rio Reiser, Jan Eißfeld, Otto, Die Fantastischen Vier.
1993 gehört er zu den Mitbegründern der Band „Selig“ und spätestens hier entwickelt er seinen einzigartigen Schlagzeugstil. Sein Beat sprüht vor Leidenschaft, Ehrlichkeit und Vitalität und so brennt er sich mit „Selig“ in das kollektive Gedächtnis der deutschen Grunge-Generation ein. Das Ergebnis: drei LPs, zahlreiche Soundtracks, ca. 500 Konzerte weltweit sowie diverse Festivals.
Dabei geht sein Engagement weit über das eines Musikers hinaus: seit 1998 ist er auch als Produzent und Remixer tätig, u.a. für Such A Surge, Cultured Pearls, Smudo und Echt. 2002 gründet Stoppel mit seinem Bandkollegen Jan Plewka zusammen „Zinoba“. Sie werden sofort von Four Music, dem Label der Fantastischen Vier, unter Vertrag genommen. Neben seiner Beschäftigung als Drummer im James Last Orchester, ist er seit 2003 auch Mitglied der Punkrock-Band „TempEau“ und spielt am Deutschen Schauspielhaus Theater. Home gibt dem Allroundtalent die Möglichkeit sein Schlagzeugrepertoire für einen zielgerichteten, wohltätigen Zweck einzusetzen.
Die Bremer Philharmoniker
Von großer Symphonik, Oper oder Kammermusik bis hin zu "Crossover-Projekten" mit Jazz, Klezmer oder sogar HipHop: Die verschiedensten Stilrichtungen haben unter dem Dach der Bremer Philharmoniker ihren Platz und prägen das Musikleben der Region.

Die Bremer Philharmoniker sind innerhalb der Spielzeit praktisch täglich zu erleben - mit rund 175 Opernvorstellungen im Theater Bremen und 24 Philharmonischen Konzerten im Bremer Konzerthaus "Die Glocke", dazu rund 30 Sonder-, Familien- und Kammerkonzerte und zahlreiche Projekte zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Durch diesen engagierten Einsatz in den verschiedensten Bereichen sind die Bremer Philharmoniker die tragende Säule des nordwestdeutschen Musiklebens. Solisten von Weltrang wie die Geiger Frank Peter Zimmermann, Gidon Kremer und Midori, die Pianisten Rudolf Buchbinder und Marc-André Hamelin oder Dirigenten wie Christopher Hogwood, Mario Venzago oder Peter Schneider kommen immer wieder gern nach Bremen, um mit den Philharmonikern zu musizieren. Und nicht zuletzt Konzerte mit internationaler Strahlkraft wie das Festkonzert anlässlich des 75. Geburtstags von Michail Gorbatschow im März 2006 unterstreichen einmal mehr die Klasse und die hohe künstlerische Qualität der Bremer Philharmoniker.
Die ausgeprägte und vielfältige Förderung des musikalischen Nachwuchses in Bremen und umzu ist ein besonders wichtiges Anliegen der Bremer Philharmoniker. Mit verschiedensten Veranstaltungen in und außerhalb der Schule begeistern sie jedes Jahr über 10.000 (!) Kinder und Jugendliche in Bremen und im Bremer Umland. Auch deutschlandweit finden ihr Engagement und ihre Innovationskraft große Beachtung; immer wieder werden ihre Nachwuchsprojekte mit bundesweit ausgelobten Preisen und Auszeichnungen bedacht. Ein Meilenstein ist die zur Saison 2006/07 eröffnete "Musikwerkstatt Bremen" der Bremer Philharmoniker, mit der ein deutschlandweit einzigartiges Konzept zur musikalischen Breitenbildung junger Menschen entwickelt und umgesetzt werden konnte. Im Dezember 2006 wurde die "Musikwerkstatt Bremen" ausgezeichnet und von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen" und der Deutschen Bank zum "Ort im Land der Ideen" ernannt.
Die Bremer Philharmoniker sind, das zeigt ihr großes Tätigkeitsspektrum eindrucksvoll, mehr als "nur" ein Orchester. Sie bilden einen gewichtigen Teil im sozialen und gesellschaftlichen Fundament Bremens. Sie beschränken sich nicht auf das Musizieren in den etablierten Kulturstätten, sondern fassen ihren Kulturauftrag deutlich weiter: Sie engagieren sich in der Förderung junger Menschen genauso wie in der Unterstützung von sozialen und karitativen Zielen. Sie legen Wert auf enge Kooperationen mit anderen Bremer Institutionen, um gemeinsam noch besser für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region wirken zu können - in der festen Überzeugung, dass Kultur ein wesentlicher Bestandteil einer lebenswerten Gesellschaft ist.
Mit freundlicher Unterstützung:
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